Produktionsprozess
Das Herzstück der Produktionslinie für hochtitanhaltige Schlacke ist ein 3150 kVA-Lichtbogenofen-Schmelzprozess (elektrischer Lichtbogenofen), der im Wesentlichen aus vier Stufen besteht: Rohmaterialvorbehandlung, Schmelzen im Elektroofen, Schlacke-Eisen-Trennung und Produktverarbeitung.
1. Vorbehandlung des Rohmaterials
Ilmenit und Reduktionsmittel (Koks/Anthrazit) werden zerkleinert, gesiebt und im vorgegebenen Verhältnis gemischt, um eine einheitliche Partikelgröße zu gewährleisten und die Schmelzeffizienz zu verbessern.
2. Schmelzen im Elektroofen
Die Materialmischung wird in den Lichtbogenofen gegeben. Die durch den Lichtbogen zwischen den Elektroden erzeugte hohe Temperatur (1600–1800 °C) begünstigt die Reduktionsreaktion. Die Eisenoxide im Ilmenit werden zu Roheisen reduziert, und Titan reichert sich an, wodurch titanreiche Schlacke entsteht.

3. Schlacke-Eisen-Trennung
Nach dem Schmelzen wird der Dichteunterschied zwischen Roheisen und hoch-titanhaltiger Schlacke genutzt, um diese über den Eisenauslass und den Schlackenauslass zu trennen und so eine Fest-Flüssig-Trennung zu erreichen.
4. Produktverarbeitung
Die abgeführte titanreiche Schlacke wird gekühlt, zerkleinert und gesiebt und anschließend in Fertigprodukte sortiert; das Roheisen kann als Nebenprodukt recycelt werden.
Diese Produktionslinie zeichnet sich durch hohe Temperaturen und einen hohen Energieverbrauch aus, weshalb unterstützende Rauchgasreinigungs- und Abwärmerückgewinnungssysteme erforderlich sind, um den Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung gerecht zu werden.




